Recke – Tödden unter sich

recke01Typische Fachwerkhäuser prägen den Recker Ortskern: Auch hier haben die Tödden sichtbare Spuren hinterlassen. Bis heute erinnert das Huster-Denkmal vor dem „Alten Gasthaus Greve“ an die erfolgreiche Töddenfamilie von Benediktus Huster.

Die Gastwirtschaft nutzten die Tödden als gemeinsamen Treffpunkt. Dort konnten sie sich austauschen und „ihre“ Sprache sprechen, also „quässen“. Aber auch „brillen“ und „lustern“ – also sehen und hören. Die Geheimsprache wurde fast ausschließlich für interne Absprachen genutzt. Manche Ausdrücke finden sich aber heute noch in unserer Alltagssprache wieder: Der Stift als Auszubildender, verkohlen und flunkern für anlügen oder nüms für nichts.

recke02Im Heimat- und Korbmuseum „Alte Ruthemühle“ zeigt ein Modell eine typische Bergbausituation in Lebensgröße. Denn auf Recke hatte auch der Bergbau seit dem 16. Jahrhundert wirtschaftlichen Einfluss. Geräte aus der Haus- und Landwirtschaft sowie eine Schuhmacherwerkstatt sind ebenfalls zu sehen. Die Ausstellung im einzigen Korbmuseum des Tecklenburger Landes zeigt zahlreiche Korb- und Flechtprodukte aus dem In- und Ausland. Bei Veranstaltungen wie dem Mühlen- und Denkmaltag können die Besucher den Korbflechtern über die Schulter schauen.

Tourist-Information Recke

Hauptstraße 28
49509 Recke

 

Tel. 05453/91012
www.recke.de

Reckelohnt

Tödden-Stationen

14. Töddenhaus Bahlmann am Marktplatz
15. Huster-Denkmal am Marktplatz
16. Töddenhaus Weller an der Hauptstraße
17. Töddenhaus Strübbe an der Hauptstraße
18. Töddenhaus Nospickel an der Hauptstraße

Sehenswürdigkeiten

Naturschutzgebiet Recker Moor

recke Naturschutzgebiet Recker MoorNaturschutzgebiet Recker Moor
Ein Naturerlebnis besonderer Art bietet das NSG Recker Moor. Ca. 6.000 v. Chr. entstanden, zählt das Recker Moor zu den letzten lebenden Hochmooren Deutschlands. Zwei Aussichtstürme, der „Moorturm“ und der „Schnepfenturm“, ermöglichen einen guten Überblick über das 344 ha große Gelände, Infotafeln vermitteln Wissenswertes über das Moor, das vielen seltenen Pflanzen und Tieren einen Lebensraum bietet. Auf einem Rundwanderweg können Besucher die einmalige Landschaft erkunden. In den Moorflächen brüten ca. 60 verschiedene Vogelarten, für zahlreiche Vögel ist das Recker Moor auch ein Rastplatz auf dem Weg in den Süden.

Gruppenführungen auf Anfrage bei der Gemeinde Recke, Tel. 05453/910-12

Kath. Kirche St. Dionysius

Recke Kath. Kirche St. DionysiusKath. Kirche St. Dionysius
Die kath. Kirche St. Dionysius zeigt einen Barockaltar aus dem 18. Jahrhundert.

Poststraße
49509 Recke

Kath. Kirchengemeinde St. Dionysius
Vogteistr. 10
49509 Recke
Tel.: 05453/80 78 0 

Dionysius-Jugendheim, ehem. Kath. Kirche

Recke JugendheimDionysius-Jugendheim, ehem. Kath. Kirche
Die ehemalige kath. Kirche aus der Mitte des 18. Jahrhunderts wurde restauriert. Drei verschiedene Baustufen lassen sich am Außenbau ablesen.

Jugendheim St. Dionysius
Recke Hopstener Straße 3
49509 Recke
Tel.: 05453/7336

Evangelische Kirche

Marktplatz ReckeFachwerkhäuser und ev. Kirche
Die Fachwerkhäuser mit aufwändig verzierten Giebeln am Marktplatz wurden von den Tödden erbaut. Die ev. Kirche ist eine der bedeutendsten Sakralbauten des Tecklenburger Landes (um 1250). Im Kern romanisch, wurde sie später gotisch eingewölbt und im Innern mit gotischen Fresken versehen. Besonders bemerkenswert ist der romanische Taufstein vom „jüngeren Bentheimer Typ“ aus der Mitte des 13. Jahrhunderts.

Ansprechpartner ev. Kirche: 

Evangelische Kirchengemeinde Recke
Gemeindebüro
Wieboldstraße 7
49509 Recke
Tel.: 05453/3222

Heimat- und Korbmuseum Alte Ruthemühle

Recke KorbausstellungHeimat- und Korbmuseum Alte Ruthemühle        
In der „Alten Ruthemühle“, einer ehemaligen Wassermühle mit Café, wird Heimatgeschichte lebendig. Eine Ausstellung zeigt Groß- und Kleingeräte aus der Haus- und Landwirtschaft und zu regionalen Themen, wie Kohlebergbau und Schuhmacherhandwerk. Daneben finden Besucher dort ein Korbmuseum mit Korb- und Flechtprodukten aus dem In- und Ausland.

Frisches Brot aus dem Backhaus gibt es bei verschiedenen Veranstaltungen, wie z.B. am Mühlentag oder zum Kartoffelfest.

Öffnungszeiten: Zu den Veranstaltungen des Heimatvereins, das Café in der Ruthemühle ist in der Zeit von 13 bis 18 Uhr geöffnet.  
Gruppenführungen mit/ohne Kaffeetrinken, Termine nach Vereinbarung mit der Gemeinde Recke
Tel. 05453/910-12

Yachthafen Marina Recke

recke marinaYachthafen Marina Recke
Im Yachthafen liegt das Partyboot "Paula" mit Platz für bis zu 16 Personen. Jede Fahrt wird individuell geplant, der Mietpreis beträgt 80 € pro Stunde. 
Maritimes Flair bietet das Panorama-Restaurant der Marina Recke. Freizeitkapitäne und Bootsbesitzer finden im Yachthafen gut ausgebaute Dauer- und Gastliegeplätze. Auch Wohnmobile sind willkommen, Stellplätze mit Ver- und Entsorgung sind vorhanden.
In unmittelbarer Nähe lädt das Waldfreibad, ein 30.000 qm großes Naturbad, zum Baden und Sonnen ein.

Marina Recke
Yachthafen Recke GmbH & Co. KG
Grüner Weg 8
49509 Recke
Tel.: 0171/8952001
monikarobbes@gmx.de

Kath. Kirche St. Philippus & Jakobus in Steinbeck

Recke Kirche ST.Philippus und JacobusKath. Kirche St. Philippus und Jakobus in Steinbeck    
Die neugotische Kirche, um die Jahrhundertwende vom Münsteraner Architekten Wilhelm Rincklage erbaut, ist im Innern vollkommen modern ausgestattet. Altar, Kreuzweg, Tabernakel und Lesepult sowie das Relief über dem Eingang schuf der Bildhauer Joseph Krautwald aus Rheine, von dem in den Ortsteilen Steinbeck und Obersteinbeck zahlreiche Denkmäler stehen.

Pfarrbüro
Dorfstraße 13
49509 Recke
Tel.: 05453/9188680

Waldgebiet Buchholz mit Steinbecker Stollen, Förderturm (Aussichtsturm) und Schachtgebäude

recke foerderturmWaldgebiet Buchholz
Der Kohlebergbau hat im Buchholz eine lange Tradition und noch heute sind dort seine Spuren, wie der Steinbecker Stollen und die sog. Pingen (Schürflöcher), zu finden. Außerdem ist im Buchholz ein Trimm-Dich-Pfad mit Finnenbahn, einer ausgewiesenen Laufstrecke für gelenkschonendes Laufen, angelegt.

Steinbecker Stollen
Der restaurierte Steinbecker Stollen aus dem Jahre 1752 erinnert an den Kohlebergbau in früherer Zeit. In den letzten Kriegstagen diente der Steinbecker Stollen als Bunker und Versteck für die Zivilbevölkerung.

Buchholzer Förderturm (Aussichtsturm) und Schachtgebäude
Der Buchholzer Förderturm bietet einen schönen Panoramablick über das Buchholz und weist gemeinsam mit dem Buchholzer Schachtgebäude auf den Jahrhunderte alten Kohlebergbau im Buchholzer Forst hin. Erstellt wurde das Buchholzer Schachtgebäude nach historischem Vorbild und steht Wanderern als Schutzhütte zur Verfügung.