Schale und Halverde

Idyllische Dörfer mit natürlichem Charme

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Einst völlig selbstständig, gehören die Dörfer Schale und Halverde heute zur Gemeinde Hopsten. Für sein historisches Dorfzentrum mit alten Fachwerkhäusern und der Zisterzienserklosterkirche wurde der Ortsteil Schale im Landeswettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ mehrfach ausgezeichnet. Außerhalb von Schale gelegen lohnt ein Halt am Wildgehege an der Aa. Einheimische Tiere und imposante Highland Cattle-Rinder haben hier ihr Revier.

Im Kulturlandhaus Schale werden nachgearbeitete Trachten von der Volkstanz- und Brauchtumsgruppe Schale und dem Ehepaar Rethmann-Musekamp ausgestellt. Die Trachten zeigen ein Stück Kulturgeschichte aus dem Tecklenburger Land.

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Zwischen Schale und Halverde lädt das Halverder Moor zu einem besonderen Naturerlebnis ein. Seinen Namen verdankt der Ort dem heutigen Naturschutzgebiet. Wie ein verwunschener Ort aus einem Märchen wirkt die Öl- und Kornmühle auf dem Hof Overmeyer in Halverde. Bis heute hat die mit Wasser betriebene Mühle ihre volle Funktionsfähigkeit behalten.

Tourist-Information

Gemeinde Hopsten
Bunte Str. 35
48496 Hopsten

 

Tel. 05458/93250
www.hopsten.de

Hopsten Wappen NEU

Sehenswürdigkeiten

Messlager Kreuz

Schale Messlage 1Messlager Kreuz
Der Denkstein auf der Messlage war ursprünglich ein einfacher Grenzstein auf dem Dreiländer Tecklenburg, Lingen und Osnabrück. Der mit einem Kreuz versehene Stein soll an die einstige Notkapelle erinnern, in der Anfang des 18. Jh. Notgottesdienste stattfanden

Ansprechpartner:
Heimatverein Schale e.V.
Herr Horst Hassink
Napoleondamm 5
48496 Hopsten-Schale
Tel.: 0 54 57/ 13 98

Friedenseiche

Friedenseiche
Friedenseiche! Was verbirgt sich dahinter? In der Gemeindeverordnetensitzung wurde am 14. April 1871 Folgendes beschlossen: "Das am Schaler-Fürstenauer Gemeindeweg in der Nähe der Wohnung des Amtmanns Reining gelegene, der politischen Gemeinde Schale gehörende kleine Grundstück, soll auf Kosten der Gemeinde abgegrenzt, tief umgegraben und planiert werden, um eine Friedenseiche darauf pflanzen zu können." Am Donnerstag, dem 20. April desselben Jahres, war es dann soweit. Die Eiche wurde gepflanzt. Welche Bedeutung die Schaler dem Pflanzen eines Friedenssymbols bei-maßen, zeigte die Beteiligung der Dorfhonoratioren an der Feierstunde. Anwesend waren der Gemeindevorstand mit dem Vorsteher Reining, die Abgeordneten Colon* Dresselhaus, Viehhändler Gerhard Lageschulte, Colon Stüve, Colon Gerhard Meese und Neubauer Bernhard Hagen. Weiter nahmen der Lehrer Hagen, die Witwe Amtmann Frye, der Beigeordnete Schulte, der Polizeidiener Paus und verschiedene  an-dere Zuschauer an der Zeremonie teil.

Die Eiche wurde zum Andenken an den "glorreichen Sieg" im Krieg gegen Frankreich 1870/71 von zehn bereits aus dem Felde und der Garnison zurückgekehrten Wehr-männern gepflanzt. Unter den Wehrmännern waren auch die Heuerleute Hermann Heinrich Kemner, Lambert Dresselhaus, Gerhard Heinrich Kottemeyer, Colon Heinrich Sodt (gen. Niemeyer) und Holzschuhmacher Johann Heinrich Spiegeler. Zum Schluss der Zerenomie erklang ein kräftiges dreifaches "Hoch" auf den Bundesfeldherrn Wilhelm I., Kaiser von Deutschland und König von Preußen. Es wäre segensreich, wenn diese Eiche, die sicherlich aus einer spontanen Siegesfreude heraus gepflanzt wurde in erster Linie als Mahnung für den Frieden weiterhin wachsen und gedeihen würde; damit nicht nur in Deutschland, sondern in der ganzen Welt Frieden und Eintracht herrscht. Wir alle können unseren Beitrag dazu leisten.

* Colon = im 19. Jh. vornehme Bezeichnung für Bauer.

Ansprechpartner:
Heimatverein Schale e.V.
Herr Horst Hassink
Napoleondamm 5
48496 Hopsten-Schale
Tel.: 0 54 57/ 13 98

Ev. Kirche Schale (ehem. Zisterzienserinnenkloster)

Schale EvKirche 1Ev. Kirche Schale (eh. Zisterzienserklosterkirche)
Das im Jahre 1278 gegründete Zisterzienser Nonnenkloster viel im 30jährigem Krieg einem Brand zum Opfer. Lediglich die Klosterkirche blieb erhalten und stellt heute die Dorfkirche dar. Das ehemalige Kloster führte den Namen "ad Scalam die" (Zur Leiter Gottes/Zur Himmelsleiter), der zum heutigem Dorfnamen "Schale" führte.

Ansprechpersonen:
Pastorenehepaar Wendland
Kirchstr. 4
48496 Hopsten-Schale
Tel.: 0 54 57/ 10 58

Bülten-Schmiede

Schale BueltenschmiedeBültenschmiede
mit originaler Einrichtung und alten Handwerkzeugen aus damaligen Zeiten.

Ansprechpartner:
Heimatverein Schale e.V.
Herr Horst Hassink
Napoleondamm 5
48496 Hopsten-Schale
Tel.: 0 54 57/ 13 98

Wildgehege

Schale Wildgehege 1Wildgehege
mit einheimischen Tieren und schottischen Hochland Rindern. Rund um das Wildgeheges an der Aa entlang führt ein extra angelegter Wanderweg. Ein weiterer Anziehungspunkt hier ist ein großes Wasserrad.

Ansprechpartner:
Heimatverein Schale e.V.
Herr Horst Hassink
Napoleondamm 5
48496 Hopsten-Schale
Tel.: 0 54 57/ 13 98

Kulturlandhaus Schale

Schale KulturhausKulturlandhaus Schale
Die Umgebaute Hofanlage am Ortsrand von Schale bietet Gelegenheiten und Räumlichkeiten zur Erholung. Regemäßig finden hier für jedermann Seminare in Flachs- u. Wollverarbeitung (Färben, Spinnen, Filzen) sowie in Stuhl- u. Korbflechten statt. An den Wochenenden wird in dem Hof Café für das leibliche Wohl gesorgt.

Übernachtungsmöglichkeiten bietet das hofeigene Heuhotel.


Ansprechpartner:
Kulturlandhaus Schale
Marlies Rethmann-Musekamp (Inh.)
Zum Osteresch 3
48496 Hopsten-Schale
Tel.: 05457/932682
www.kulturlandhaus-schale.de

Historisches Dorfzentrum

Schale GolddorfHistorisches Dorfzentrum
mit vielen alten Fachwerkhäusern und der Zisterzienserklosterkirche. Das beschauliche Örtchen wurde im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner werden" des Öfteren schon mit einer Medaille ausgezeichnet.

Ansprechpartner:
Heimatverein Schale e.V.
Herr Horst Hassink
Napoleondamm 5
48496 Hopsten-Schale
Tel.: 0 54 57/ 13 98

Naturerlebnisweg Schale

Naturerlebnisweg Schale
Der 2007 in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Kreis Steinfurt angelegte Naturerlebnisweg führt im Nord-Osten des Gemeindegebietes durch die Naturschutzgebiete rund um Schale und kann per Rad oder auch zu Fuß erkundet werden. Unterwegs erfährt der RadWanderer mehr über den Lebensraum Feuchtwiese, Wald und Moor. Große Schilder entlang des Weges halten viele Informationen bereit. Mitarbeiter der Biologischen Station Kreis Steinfurt e.V. informieren Interessierte über die Besonderheiten und Schönheit der Natur. Führungen können ebenfalls gebucht werden.

Ansprechpartner:
Biologische Station Kreis Steinfurt e.V.
Bahnhofstr. 71
49545 Tecklenburg
Tel: 05482 / 9291-0
www.biologische-station-steinfurt.de

Naturschutzgebiet Halverder Moor

Halverder Moor
NSG Halverder Moor
So manch eine Überraschung für Naturfreunde bietet das Halverder Moor mit seiner Flora und Fauna. Diesem Naturgebiet verdankt der Ort seinen Namen. Auch das Wappentier, ein Birkhahn, ist auf das Halverder Moor zurückzuführen.

Ansprechpartner:
Heimatverein Halverde e.V.
Herr Heinrich Echtermeyer
St.-Josef-Str. 5    
48496 Hopsten-Halverde
Tel: 05457 / 1294

Heimathaus Halverde

Heimathaus Halverde
Liebevoll umgebaut finden hier nun standesamtliche Trauungen statt.

Ansprechpartner:
Heimatverein Halverde e.V.
Herr Heinrich Echtermeyer
St.-Josef-Str. 5    
48496 Hopsten-Halverde
Tel: 05457/ 1294

Maria-Euthymia-Gedenk-Weg

Maria-Euthymia-Gedenk-Weg und Gedächtnisstätte
Zur Ehren von Schwester Maria Euthymia wurde im Jahr ihrer Seeligsprechung 2002 eine Gedenkstätte auf Hof Üffing, ihrem Geburtshaus, erbaut. Gläubige und Interessierte haben die Möglichkeit ihren Spuren und Lebenslauf auf dem Maria-Euthymia-Weg zu folgen. Dieser 700m lange Weg wurde gegenüber der St. Peter und Paul Kirche angelegt und führt zu der Gedenkstätte. Zu Anfang hat man die Gelegenheit in der Kirche Meditationblättchen zu entnehmen. An den einzelnen Stationen findet man Bilder und Worte von Maria Euthymia.

Ansprechpartner:
Kath. Kirchengemeinde St. Peter & Paul
Herr Pastor Peter van Briel
Hauptstr. 10    
48496 Hopsten-Halverde
Tel: 05457 / 1065
PfarramtHalverde@aol.com

Öl- und Kornmühle Overmeier

Halverde Öl-undKornmühle 2Öl- und Kornmühle
Idyllisch gelegen ist die 1988/2002 restaurierte Overmeyer Öl- und Kornmühle, die vollkommen betriebsbereit und mit Wasser angetrieben zu besichtigen ist. Das Alter dieser Mühle ist bis heute unbekannt. Ein erster Hinweis auf das Bestehen einer Mühle in Halverde ist auf den 04. September 1752 datiert.

Ansprechpartner:
Herr Overmeyer
Osterbauer 3
48496 Hopsten-Halvede
Telefon: 0 54 57 / 9 60 60
 

St.-Peter und Paul Pfarrkirche

Halverde StPeterPaulSt.-Peter und Paul Pfarrkirche
Die im Jahre 1792 erbaute Kirche ist in der jetzigen Form kaum noch mit dem ersten Bau zu vergleichen. Im Laufe der Jahrhunderte und aufgrund eines "kalten Blitzschlages" ist der Kirchturm und die Kirche renoviert, umgebaut oder vergrößert worden. Wertvolle Einrichtungsstücke, wie z.B. der alte Taufstein aus dem Jahre 1784 sind eine Besichtigung wert.

Ansprechpartner:
Kath. Kirchengemeinde St. Peter & Paul
Herr Pastor Peter van Briel
Hauptstr. 10    
48496 Hopsten-Halverde
Tel.: 05457/ 1065
PfarramtHalverde@aol.com